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Osteoporose früh erkennen

Osteoporose ist eine häufige Erkrankung des Knochens, bei der die Knochendichte abnimmt und das Risiko für Knochenbrüche steigt – oft lange, bevor erste Beschwerden auftreten. Besonders Frauen nach den Wechseljahren und ältere Menschen sind betroffen. Doch auch Lebensstil, Medikamente oder bestimmte Vorerkrankungen können das Risiko erhöhen.

Je früher eine mögliche Gefährdung erkannt wird, desto besser lässt sich gegensteuern.

Osteoporose Selbsttest

Mit diesem kurzen Selbsttest können Sie Ihr persönliches Risiko einschätzen. Der Test ersetzt keine ärztliche Untersuchung.

1. Sind Sie 60 Jahre oder älter?

2. Sind Sie eine Frau?

3. Hatten Sie nach dem 50. Lebensjahr einen Knochenbruch ohne größeres Trauma?

4. Hatte ein Elternteil einen Oberschenkelhalsbruch?

5. Haben Sie über mehrere Monate Kortison eingenommen?

6. Leiden Sie an einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung?

7. Haben Sie Untergewicht (BMI unter 20)?

8. Rauchen Sie?

9. Trinken Sie regelmäßig mehr als 2 Gläser Alkohol pro Tag?

10. Bewegen Sie sich wenig (z. B. kaum Sport, viel Sitzen)?

Hinweis: Dieser Online-Test ersetzt keine exakte fachliche Diagnose. Wenden Sie sich zur Abklärung bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Osteoporose verläuft oft lange symptomlos – aber es gibt typische Anzeichen, die auf die Erkrankung hinweisen können. Hier sind 10 mögliche Symptome oder Warnsignale:

Diese Symptome sind nicht immer eindeutig und können auch andere Ursachen haben – bei mehreren Anzeichen sollte aber ärztlich abgeklärt werden, ob eine Osteoporose vorliegt.

Wie wird Osteoporose festgestellt?

Osteoporosis Diagnose

Die wichtigste Methode zur Diagnose von Osteoporose ist die Knochendichtemessung (DXA oder DEXA). Dabei wird die Knochendichte – meist an der Lendenwirbelsäule und am Oberschenkelhals – exakt gemessen. Das Ergebnis wird als T-Wert angegeben und zeigt, ob ein Knochenschwund vorliegt.

Zusätzlich zur Knochendichtemessung können Laboruntersuchungen (z. B. Kalzium-, Vitamin-D-, Hormonstatus) und eine Frakturanalyse (z. B. Wirbelkörper-Röntgen) helfen, die Ursachen und das individuelle Risiko besser einzuschätzen. Erst diese Kombination ergibt ein vollständiges Bild für eine gezielte Behandlung.

Lassen Sie Ihr Risiko abklären.
Wenn bei Ihnen mehrere Risikofaktoren vorliegen oder bereits erste Beschwerden bestehen, empfehlen wir eine gezielte Knochendichtemessung. Vereinbaren Sie gern einen Termin für eine persönliche Diagnostik in unserer Praxis.